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Licht anlassen reicht nicht - 4 populäre Irrtümer zum Einbruchschutz

16. August 2018 / Privat Informationen

So gefürchtet das Eindringen von Dieben in private Häuser und Wohnung ist, so viele falsche Vorstellungen gibt es zum Thema Einbruchschutz. Von der Meinung, im eigenen Haus gäbe es ohnehin nichts Wertvolles zu stehlen bis hin zu dem Trugschluss, Einbrecher kämen nur nachts, ist die Palette an Fehleinschätzungen groß. Das Fatale dabei: Einbrecher kennen all diese Mythen nur zu gut - und entlarven sie schnell als wirkungslosen Nonsens. Damit Sie vor solchen Gefahren bewahrt bleiben, stellen wir Ihnen nachfolgend die vier wohl populärsten Irrtümer zum Einbruchschutz vor. Und zeigen Ihnen auch, wie Sie es besser machen können.


Irrtum Nr. 1: "Bei mir ist nichts zu holen"


Nicht wenige Menschen sind der Ansicht, bei ihnen seien keine großen Wertgegenstände vorhanden. Diebe würden dies leicht am Zustand des Gebäudes oder nach einem Blick durch das Fenster erkennen und dann die Finger vom betreffenden Haus lassen. Doch falsch gedacht! Denn vor allem Gelegenheitseinbrecher machen sich nicht die Mühe, erst eine umfangreiche Einschätzung der Örtlichkeiten vorzunehmen. Außerdem gibt es in so gut wie jedem Haus Gegenstände, die sich leicht zu Geld machen lassen. Längst ist es nicht nur der teure Fernseher, die wertvolle Stereoanlage oder das Silberbesteck, welches zum Diebesgut werden kann. Vielmehr sind auch Spielzeug, Werkzeuge und selbst Küchenutensilien eine lohnende Beute! Die Ansicht "Bei mir ist nichts zu holen" ist also ebenso falsch wie gefährlich. Vielmehr sollte sich jeder Haushalt Gedanken über einen wirkungsvollen Einbruchschutz machen.

Irrtum Nr. 2: Besondere Sicherungstechnik ist überflüssig, denn Einbrecher kommen sowieso überall ran

Bei aller zunehmenden Dreistigkeit gilt nach wie vor: Einbrecher wollen schnell und leise agieren. Oft schreckt bereits das kleinste Hindernis einen potenziellen Täter ab und lässt ihn den Rückzug antreten. Vor allem moderne Tür- und Fenstersicherungen zahlen sich in dieser Hinsicht aus. Schließlich lassen sich diese Einbruchschutz-Maßnahmen nicht so einfach überwinden und es wird erheblich mehr Zeit zum Eindringen in ein Haus benötigt. Wie entsprechende Statistiken zeigen, enden 43 Prozent aller Einbrüche sofort damit, dass solche kleinen Hindernisse verbaut worden sind.

 

Irrtum Nr. 3: Zeitschaltuhren sind ein gutes Instrument zur Täuschung von Einbrechern


Hartnäckig hält sich die Vorstellung, dass Zeitschaltuhren ein gutes Instrument zur Täuschung von Einbrechern sind. Schließlich könne man mit ihnen die eigene Anwesenheit vorgaukeln, wenn beispielsweise Stehleuchten zu bestimmten Stunden an- und ausgeschaltet oder Jalousien am Fenster geöffnet und geschlossen werden. Auch sogenannte "TV-Simulatoren" (kleine Geräte, die das Flackern eines Fernsehers imitieren) werden immer wieder als Einbruchschutz-Maßnahme angepriesen. Leider sind derartige "Tipps" sehr gefährlich, denn viele Einbrecher operieren in organisierten Banden und kundschaften das betreffende Objekt eine Zeit lang aus, bevor sie zuschlagen. Die Verwendung von Zeitschaltuhren wird hier schnell durchschaut. Eine bessere Variante ist stattdessen professionelle Überwachungstechnik - am besten unter Einbeziehung von intelligenten Smart-Home-Lösungen. Mit derartigen Systemen kann der Einbruchschutz deutlich erhöht werden.

Irrtum Nr. 4: In oberen Etagen eines Hauses ist man sicher


Ein ebenfalls fataler Trugschluss ist die Annahme, die Gefahr eines Einbruchs bestünde grundsätzlich nur im Parterre. In Wahrheit sind nämlich obere Stockwerke deutlich beliebter als das Erdgeschoss. Denn je weiter oben im Haus sich eine Wohnung befindet, desto weniger Personenverkehr herrscht hier. Zudem kann kriminelles Treiben aufgrund fehlender Fenster auf Erdbodenhöhe nicht so einfach von der Straße her eingesehen werden. Es ist daher sehr wichtig, auch in den oberen Etagen eines Hauses auf Einbruchschutz-Maßnahmen wie Türsicherungen oder eine Alarmanlage zurückzugreifen. So können Sie den Kriminellen das Arbeiten erschweren und Ihr Eigentum wirksam schützen.

 

 

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